Der Plan…

Strecke:

Durch grüne Korridore vom Schwarzen Meer entlang des Balkans, der Karpaten und schließlich der Alpen bis zum „Bayerischen Meer“

Da es sich herausgestellt hat das es sowohl bei der Einreise aus Serbien wie auch der Ukraine in die EU lange Quarantänezeiten für die Tiere gibt mussten wir unsere Route dementsprechend anpassen.

Länge: ca. 3000 km

Zeitraum: März 2012 bis vsl. Oktober 2012

Fortbewegung: Zu Fuß mit einem oder zwei Mulis als Lastträger, möglichst abseits der Zivilisation auf Wander- und Feldwegen

Unterkunft: Zelt / Biwak

Verpflegung: Alle 1-2 Wochen Auffrischung der Vorräte mit haltbaren Grundnahrungsmitteln, Wildpflanzen als Ergänzung für einen ausgewogenen Vitamin-/ Mineralstoffhaushalt, so oft es geht Angeln. Um eine optimale Versorgung der Hunde bei minimalem Gewicht zu gewährleisten, lassen wir uns Hochleistungshundefutter an Depots unterwegs schicken. Diese Möglichkeit können wir bei Bedarf natürlich auch für uns selbst nutzen.

Expeditionsziel: Zurück zur Natur. Wie viel Zivilisation brauchen wir tatsächlich?

Wir möchten beobachten wie gut ein “zivilisierter Mensch” wie wir es sind in der Wildnis zurecht kommt, wenn er darauf angewiesen ist sich mir ihr zu arrangieren – ja sogar sich zu fügen und nicht, wie gewohnt, sie zu kontrollieren. Wir möchten wieder mit der Natur verbunden sein statt wie ein “Halbgott” über ihr zu stehen. Wie gut wird uns die Natur tragen wenn wir versuchen ein Teil von ihr zu sein und ihr den selben Respekt entgegen bringen wie uns selber?

Ein weiterer Aspekt der uns interessiert ist, ob es möglich ist vom Schwarzen Meer bis nach Bayern rein über grüne Korridore zu kommen. Wie weit sind diese ausgeprägt und nutzbar für Tierwanderungen? Wir möchten den Einfluss des Menschen auf die Natur durch Land- und Forstwirtschaft in den verschiedenen Regionen beobachten bzw. welche Komponenten wichtig für eine möglichst große Artenvielfalt sind.