Allein In der Wildniss – der Traumurlaub

8Tage; 97km; 7120hm
Tag 7:

Es regnet…im Prinzip fühle ich mich in dem einsamen Kessel sehr wohl, da ich aber nicht riskieren möchte hier Tagelang festzusitzen beschließe ich aufzubrechen sobald es aufhört zu regnen. Um die nächsten Tage planen zu können brauche ich Handyempfang für ein Wetterupdate. Leider sind die Aussichten schlimmer als befürchtet.  Ab Übermorgen sind Dauerregen, Sturm und ein Temperatursturz vorhergesagt. Da mein Zuhause für diese Windstärken nicht gemacht ist, müsste ich hoffen eine Hütte mit Veranda zu finden auf der ich in der Kälte bewegungslos ausharren müsste bis mein Urlaub zu Ende ist. So Entscheide ich mich schweren Herzens meinen Urlaub zwei Tage früher zu beenden und mache mich auf den Weg in Richtung Abholpunkt zur Eisenerzer Höhe.

Tag 8:

Trotz drei Platzwechseln und sechs Versuchen mein Lager aufzuschlagen um einen gemütlichen und wettergeschützten Platz zu finden verbrachte ich eine der grußeligsten Nächte dieses Urlaubes. Die ganze Nacht drohte ich zwischen den Buckeln der steilen Wiese aus dem Zelt zu rutschen und bin froh als ich endlich aufstehen kann um die letzte Etappe anzugehen. Als kleiner Trost für den frühzeitigen Abbruch des Urlaubs erwartet mich noch ein wunderschöner Tag bei der Überschreitung der einsamen Kaltmauer. Als ich dann traurig über das Ende dieser traumhaften Tage im Tal ankomme kehrt mein Lächeln schnell wieder zurück als mich meine Liebsten freudig begrüßen.