Zweiter Versuch am Alpenhorn

15 km; 1500hm; T4 / I

02.10.17

Wieder führt und der kleine Trampelpfad durch herbstlichen Wald und vorbei an Wasserfällen hinauf zum Alpelboden. Nach einer gemülichen Brotzeit machen wir uns auf den Weg zum Alpelhorn. Eine der Hauptschwierigkeiten scheint der Durchschlupf durch eine bröselige und trümmererfüllte Schuttreissn zu sein. Auf dem Weg dorthin finden wir soger ein einsames Steinmanderl und sind voller Hoffnung  auf dem richtigen Weg zu sein. Es führen mehrere Bänder durch die Felsen neben der Schlucht, aber jedesmal stehen wir erneut vor einem brüchigen senkrechten Sauverhau am Rand der Rinne. Nach mehreren erfolglosen Versuchen beschliessen wir es etwas weiter oberhalb zu probieren um vieleicht einen Weg über den Grat zu finden. Aber auch hier sind wir nicht erfolgreich und gelangen erst auf halbem Weg zur Hochfeldscharte nach etwas brüchiger Kletterei auf den Grat. Aber auch hier führt für uns kein Weg in richtung Alpelhorn. Aber wenigstens können wir von dort den imposanten Gipfelaufbau studieren, und sind fast ein bisschen froh das wir jetzt nicht die etwa 20 Meter hohe Gipfelwand hochklettern dürfen. Nach einer kurzen Pause klettern wir vorsichtig wieder die bröslige Flanke vom Grat hinunter. Ein Stückchen weiter unten machen wir unter einem Felsblock einen höchst intressanten Fund. Ein ziemlich mitgenommenes Pornoheftchen;-) Und das auf knapp 2200m in einem weglosen Hochtal….

Auch wenn wir jetzt noch eine letzte Idee haben wo sich der Durchschlupf verstecken könnte ist es mittlerweile zu spät um aufs Alpelhorn zu steigen.Wir entschliessen uns den Alpelboden unterhald der mächtigen Wände der Hocheispitze zu umrunden um am Eingang in den Alpelboden noch eine gemütliche Kaffepause zu machen. Unterwegs machen wir in einer Rinne gleich den nächsten Fund, unter einem Felsklupen leigt ein LVS-Gerät. Nach kurzer Suche die Rinne rauf und runter ist zum Glück klar das nicht nocht weitere Teile eines lang vermissten Bergsteigers zu finden sind.

Da unser Gas alle ist müssen wir uns gute 20 Minuten schinden um mit feuchten Latschen ein Feuerchen zu entfachen um dochnoch zu unserem Kaffe zu kommen….Und das uns, die eigentlich nach tagelangem Regen mit auch Feuerstahl ein Feuer hinebekommen… und diesesmal haben wir sogar ein Feuerzeug! Naja immerhin gibts vor dem Absteig noch einen heißen Kaffe und wir sind zeitig vor dem aufziehenden Sauwetter wieder im Auto….

Zwei Wochen später habe ich von jemand der schon oben war erfahren das der Anstieg über die andere Seite in seinen Augen der einzig vernünftige sei. Auch wenn ich 2 Tourenberichte und den AV-Führer studiert habe meinte er nur dazu:”Duach des breslige mistding brachst ned geh, fiuz gfeahlich!. Hob no nia ghead dos fo dea Saitn oana nauf is”