Auf dem Weg zur Ackerlspitze

11,5km; 1500hm; T5 / II
22.11.16

Endlich komme ich wieder in den Genuss mit meinem besten Freund Daniel in die Berge zu gehen. Als Ziel haben wir uns die Ackerlspitze im Wilden Kaiser ausgesucht. Obwohl ich bereits um 5.30 im Auto sitze sollte es dank Verkehrschaos dann 9.30 werden als wir endlich bei der Wochenbrunner Alm loslaufen. Weitere 2 Stunden später stehen wir endlich am Einstieg wo es in gemütlicher I´er Kraxxelei über den ersten Vorbau hinaufgeht. Am Niedersessel hats dann reichlich Schnee aber Eisen und Pickel bleiben im Rucksack da es recht warm ist und der angetaute Schnee schön griffig ist. Die “Schlüsselstelle” ist zum Glück schneefrei und so geht es zügig durch die senkrechte aber mit Eisenbügeln gespicjte Wand aufwärts. Im anschliessenden Rinnensystem das nach oben leitet kommen wir allerdings nicht mehr so zügig voran da wir hier die Schneemassen teils recht luftig umklettern müssen. Hier ist für mich eine der Schlüsselstellen wegen des reichlichen Schnees und der steilheit. Aber was einem ein starker Bergkamerad doch an Motivation mitgeben kann ist immerwieder erstaunlich und so ist der Gedanke umzukehren schnell wieder verworfen. Über die anschliessenden steilen Schrofen müssen wir uns einen eigenen Weg durch den Schnee wühlen was mir neurlich nicht wirklich behagt. Eigentlich überschreiten wir schon hier die von uns gesetzte Umkehrzeit aber wir entscheiden uns noch die paar Meter bis zum Kamm zwischen Ackerl- und Maukspitze aufzusteigen. Bis zur Ackerlspitze währen as noch knappe 200HM aber da wir für den doch nicht einfachen Abstieg lieber eine Zeitreserve haben wollen entscheiden wir uns für eine kurze Pause am sturmgepeitschten Grat um anschliessend abzusteigen. Wieder erwarten kommen wir besser voran als erwartet und der Schnee erleichtert das ganze erstaunlicher Weise zusätzlich. Allerdings habe ich wieder mal das Pech fünf Kilo schwerer zu sein als Daniel und ich stecke Teils bis zur Brust im nassen Schnee. Unten angekommen machen wir uns im schwinden Tageslicht wieder auf den Rückweg zur Wochenbrunner Alm.

Den Bericht und Fotos von Daniel findet Ihr hier:

Broeselfreaks