Bogn Nosn 1358m via Thaurauschneid 1470m

T4+; III-

12 km; 1200hm

29.04.18

Nach langer Abstinez können wir uns endlich wieder einmal einem kleinen fiesebergerl widmen. Der Bogn Nosn…

Weglos steigen wir durch einen ziemlichen verhau aus umgestüürzten Bäumen und kleinen Felsaufschwüngen über den nordöstlichen Rücken auf die Thorauscheid auf. Zu unserer überaschung stoßen wir knapp unterhalb der Schneid auf einen frisch angelegten Weg. Wie schon erwartet ist der direkte Weg über die Schneid mit einem Bollwerk aus Latschen blockiert und so bleiben wir dankbar auf dem Weg der knapp unterhalb durch die Nordseite führt. Allerding müssen wir hier einige ungute Altschneefelder umgehen, und uns bleibt nichts andres übrig als in die recht steile und vorallem vom Schnee glattgebügelte Wiese auszuweichen. Bei einem erzwungenem Abstecher auf dem Grat finden wir eine gemütliche kleine Sitzmulde und machen Brotzeit und geniessen die diesige und pollegelbe Aussicht. Nach kurzem sehen wir die erste winzige Babyzecke auf uns krabbeln…. und sofort die nächste! Spontan wird die Pause abgebrochen und wir fangen an zu sammeln…. und sind sehr erfolgreich, denn wir haben anscheinend ein Nest gefunden! Insgesammt sammeln wir gute 150 Zecken von uns beiden ab. Also nix wie Weg hier! Zum Glück wechselt das Steiglein auch bald auf die Südseite und dort müssen wir keinen lästigen Schneefeldern mehr ausweichen. Leider haben wir bis jetzt  keinen Durchschlupf zur “Nosn” gefunden und wir überlegen gleich querfeldein auf der Südseite zurückzugehen, aber nach kurzer Inspektion ist abzusehen das es wohl realistischer ist erst auf den eigentlichen Gipfel der Thorauschneid zu gehen, und das ganze dann von unten anzugehen. Gesagt getan…auf derThorauscheid gibts dann erstmal eine Zeckenfreie Kaffepause.

Also steigen wir ein paar Meter ab und beginnen in Richtung der Nosn zu queren. Anfangs ist dads Gelände noch recht flach, aber bald wird es doch relativ steil und wir sind froh das die Wiesen hier nicht nur aus plattgebügelten und trockenem Graß bestehen und so deutlich angenehmer zu gehen sind. Trotzdem müssen wir gut schauen, denn runterfallen darf man hier auch nicht und wir müssen einige senkrechte Schrofen umgehen. Dann erreichen wir endlich eine steile Rinne die zur Nosn hinaufleitet. Auf dem Weg nach oben kommt man dann schonmal unter dem Gipfelkreuz durch da der Gipfel so stark überhängt, und man kriegt schon ein Gefühl das es da Oben recht luftig sein dürfte 😉 Ein paar spärliche Steigspuren leiten zu einem etwa vier bis fünf meter hohen Kamin an dessen oben Ende ein Reepschnürl hängt. Das dient aber eher zur moralischen Unterstützung, denn die Griffe sind gut, die Tritte spärlich… mit oder ohne Schnürl ein III`er.. Aus dem Kamin kommt man auf den doch etwas luftigen Nordgrat der auf etwa 20 Metern nocheinmal ein bissl kraxxelei erfordert, und so gelangt man dann auf den kleinen Gpifel der, wie schon von unten erwartet, ebenfalls recht luftig ist.  Und tatsächlich steht man am Gipfelkreuz schon wieder über der steilen Rinne untehalb. Nachdem wir eine Weile die luftige Aussicht genossen haben machen wir und wieder auf den Weg und steigen mit einigen Abkürzungen wieder zum Parkplatz ab und lassen den wünderschönen Tag noch mit ein wenig Kaffe und Kuchen an einem kleinen Bacherl Ausklingen….  

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