Großes Mühlsturzhorn 2234m

…über`s Mühlsturzkar

11km; 1500hm; T4+ II

11.08.18

Traumtour in absoluter Einsamkeit…. Der Zustieg über den Totensteig war etwas abenteurlicher als erwartet. Die erste Schlüsselstelle hat sich eher nach nem dreier angefühlt, da wir beide erstmal schauen mussten wie wir das überhaupt klettern… Danach über morsche Leitern und an rostigen Kabeln ins untere Mühlsturzkar. Hier wollten wir eigentlich aufs Kleine Mühlsturzhorn und uns mal die Barthrinne auf die Grundübelhörner aus der Nähe anschauen. Nach einer kurzen Brotzeitpause haben wir uns aber entschieden die abweisende ostseitige Wand zwischen Stadelhorn und Gr.Mühlsturzhorn mal näher zu untersuchen. Zunächst über reichlich Schotter und Blockwerk ins obere Mühlsturzkar. Wir kommen aus dem staunen gar nicht mehr heraus, ob dieser fantastischen und wilden Landschaft hier oben. Gut das sich hier mangels eines Weges anscheinend nur wenige Leute hochkommen. Wobei der Weg eigentlich selbsterklärend ist, es gilt blos die günstigste Variante zu finden. Weiter oben wirds dann zunehmend Felsiger und man darf schon auchmal die Hände an den Fels legen. Unterhalb der Ostwand des Stadelhorns nehmen wir uns nochmal Zeit uns einen Weg durch die Wand zurechtzulegen die aus der Nähe längst nichtmehr so senkrecht aussieht, und durch viele Bänder und Terassen unterteilt ist. Aber zuerst muss man sich durch ein gar grußeliges und steiles Schuttfeld nach obe wühlen, und unter lautem gefluche poltern reichlich Steine. Eigentlich ein Unding für uns, aber hier nicht zu vermeiden. Auf den Bändern in der Wand liegt ebenfalls reichlich loser Schotter, aber dafür sind die kurzen klettereinlagen umso erfreulicher. Lediglich die Ausstiegsrinne präsentiert sich recht brüchig und etwas ausgesetzt, so das man ordentlich schauen  muss das man keinen Koffer aus der Wand reisst. Am Grat angekommen geht es noch ein paar Meter mit ein paar kleinen Kletterstellen zum Gipfel. Hier geniessen wir ausgiebig die wunderschöne Aussicht und die Wolkenspiele. Rechtzeitig machen wir uns wieder an den Abstieg bevor das Gewölk die Gipfel in wattige Nebelschwaden hüllt…

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