Nicht die Alkuser Rotspitzen; und der Keeskopf auch nicht..

14,5km; 1300m; T3+

16.08.17

Die Alkuser Rotspitzen haben wir schon vor 2 Jahren gesichtet und waren total begeistert von dieser schönen Überschreitung. Allerdings wurden wir schon damals eindringlich wegen des Steischlages dort oben gewarnt. Nach dem wir den ersten Blick in die bröselige Nordostwand erhaschen konnten, sind wir lieber doch nochmal zur Lienzer Hütte abgestiegen um uns dort nochmal genauere Infos zu holen. Und promt wurden unsere Bedenken vom Hüttenwirt bestätigt. Die NO-Wand sei schon nicht ohne und unterhalb des Gipfels ging es früher durch eine trümmererfüllte senkrechte Rinne die mittlerweile mangels Permafrost äusserst heikel sei……und bei der Überschreitung kämen dann an der kleinen Rotspitze auch noch einige Querungen die unter dauerbeschuß stehen… nichtmal er würde da noch hinaufgehen….

Also sind wir in Richtung Perschnitzkopf aufgebrochen, ein Wegloser Gipfel den mann mit leichter Kletterei über den SW-Grat erklimmen kann. Auf halber Strecke waren wir uns dann schon wieder unsicher mit dem Wetter und sind zum näheren Keeskopf abgebogen. Wie immer war der Anstieg ein landschaftlicher Traum, von grünen Almwiesen bis zu bizarren Felslandschaften. Bei der Gardenscharte war dann Wetterbedingt wieder Schluss für uns. Zum Glück blieb es aber bei ein paar Regentropfen die uns im Abstieg erwischt haben.