Korsika- 2 Tage “Pause” in der “Desert des Agriates” bei Ostriconi

22km; 1100hm; T3+; II+

20-21.09.18

Nach den letzten anstrengenden Wochen der nicht ganz so kurzen Anreise wollten wir eigentlich ein bissl am Strand spazieren gehen, Wäsche waschen und es uns gemütlich machen…..

Aber schon der Anreisetag war nicht sonderlich gemütlich…. aus den Tauern bis um 3 Uhr nachts nach Livorno geheizt, um 6 Uhr früh das Ticket gekauft, um dann vergeblich zu versuchen eine Mütze Schlaf auf der Fähre zu bekommen.Total übermüdet und verhungert haben wir uns dann mit dem neuen und ungewohnt riesigen Bus durch die engen Gassen von Bastia gekämpft und irgendwie an Kalorien zu kommen. Leider war es absolut hoffnunglos irgendwo einen Parkplatz zu bekommen und so haben wir nach über einer verzweifelten Stunde aufgegeben und haben uns auf den Weg zum Campingplatz gemacht. Leider waren alle in der nähe von Bastia restlos überfüllt. Also konnte ich mich erstmal richtig mit den kurvigen korsischen Bergstraßen, unmengen von anderen Touristen und total entnervten Korsen vertraut machen auf der Suche nach einem erträglichen Platzerl… Bis wir dann endlich in Ostriconi gelandet sind war der Tag auch schon rum und ausser einer Dusche und kurz die Füße ins Meer halten war nichtmehr viel drinn…

Aber Morgen dann Pausetag! Und wie an jedem Pausetag mussten wir natürlich nur kurz was unternehemen… Also schnell mal die beiden Hausbergerl Cima a Forca und Punta Liatoggiu genauer angeschaut… Auf dem Weg dahin noch wieder besseren Wissens eine Opuntie ( Kaktus mit essbaren Früchten ) probiert, und wie schon vorher gewusst die ganzen Finger voller Stacheln gehabt….

Naja also der offizielle Weg war uns natürlich schnell zu fad, und wir konnten es nicht lassen über den Rücken aufzusteigen der stellenweise schon fast an einen kleinen Grat errinnert hat…. Nach munteren Klettereinlagen ( die Krux lag übriges an diesen herrlich griffigen Granit darin nicht ständig in Ziegenscheisse zu langen) hatten wir den ersten Gipfel schnell erreicht…. Normalweg runter, einamal aussenrum, und dann mit noch mehr Umweg durch Gebüsch auf den nächsten Gipfel? Lieber Gradaus runter und auf den nächsten Gipfel auch gradeaus rauf….Die vermeintliche “Nordwand” des Punta Liatoggiu sah dann aus der Nähe erstaunlich klein aus, und wir konnten uns nur schwer zwischen den vermeintlichen Routen entscheiden die wir von der Cima a Forca aus inspiziert hatten. Nicht weil alle so schwierig schienen, sondern weil eine mehr Vergnügen als die andere versprach. Nach reichlich lustiger Kletterei kamen wir beide breit grinsend am Gipfl an. Genau das richtige für einen ” Pausetag”! Im Absiegt richtung Meer gabs dann sogar ein paar Steinmanderln. Zuguter letzt haben wir noch ganz romantishc die Füße zum Sonnenuntergang ins Meer gehängt.

Am nächsten tag sind wir bei alles versengender Hitze ein paar Kilometer in die “Desert des Agriates” marschiert und haben ein paar abgelegene Strände ausgecheckt, haben im Meer geplanscht, sind in den undurchdringlichen Dörnengestrüppen der Maccia steckengeblieben, und haben letztenendes beschlossen das wir wieder reif für action sind….

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