Perschnitzkopf 3125m

15km; 1650m; T4 / II

17.08.17

Heute endlich also auf den Perschnitzkopf. In aller herrgottsfrühe aus dem Auto gestolpert, damit wir mal schneller als das Wetter sind! So erreichen wir recht zügig das malerische Hochtal in dem zwischen imposannten Gipfeln die malerischen Wagenitz Seen eingebettet sind. Kurz vor der Kreuzseescharte zwiegt der unmarkierte Pfad in Richtung Paerschnitzkopf ab, und es ist höchste Zeit für einen ordentlichen Kalorienschub. Es ist ja schon vormittag und somit höchste Zeit für eine Tütensuppe;-) Die Steigspuren schlängeln sich zunächst über steiles Blockwerk in Richtung des bereits sichtbaren Gipfels. Die erste Steilstufe gilt es duch eine bröselige Rinne und steile Schrofen zu überwinden um sich danach wieder duch noch steileres Geblocke zu wühlen. Das täglich früh aufziehende Gewölk beschert uns fantastische Tiefblicke auf den unter uns liegenden Kessel mit seinen Seen. Vor dem Gipfel kommt dann noch ein letztes steileres Stück mit diversen möglichkeiten hinaufzukraxxeln. Oben angekommen haben wir fantastische Aussichten durch die diversen Wolkenlöcher. Aber wie jeden Tag ist die Freude nur von kurzer Dauer und wir sitzen bald in dichten Nebel und machen uns lieber an den Abstieg, da wir uns eh noch eine Unterkunft suchen wollen um das angekündigte schlechte Wetter auszusitzen.