Schlösselschneid und scho wieda s´Hörndl

12km; 1200hm; T3+ / I
05.06.17

Un Schon wieder alles richtig gemacht an einem Feiertag. Diesmal von Süden in Richtung Hörndl gestartet. Anfangs sind wir mal wieder weglos und senkrecht durch den Wald hochgestiert und haben überaschenderweise am Anfang der Schlösselschneid sogar einen Pfad gefunden. Dieser schlängelt sich über den zu Anfang noch recht breiten Rücken der Schneid. Dort oben ist es wie so oft in den bayrischen Bergen traumhaft schön. Lichter felsdurchsetzter Bergwald, schöne Aussichten und Tiefblicke in malerische Täler. Kurz vor dem offiziellen Gipfel der Schlösselschneid kommen dann die ersten etwas luftigen Stellen die Lust auf mehr machen. Nach kurzer Gipfelrast entschliessen wir uns zu schauen wie weit wir mit Hund über die Schneid kommen. Nach einigem suchen und probieren finden wir wieder eine Spur die uns auf den nächsten Gipfel leitet. Am nächsten Zwischengipfel gibt es allerdings dann kein weiterkommen mehr. Also steigen wir etwas auf die Südseite ab und versuchen den Riegel zu umgehen und schaffen es sogar wieder auf die Schneid und finden dort sogar einige abgeschnittene Äste. Aber die wurden wohl schon vor Jahrzehnten geschnitten und die Latschen haben sich den schmalen Grat zurückerobert. Mit Hund ist uns da ganze dann doch etwas zu umngemach und wir steigen wieder Südseitig ab um den nächsten Durchschlupf in Richtung Hörndlwand zu suchen. Den finden wir allerdings nicht, dafür aber einen inoffiziellen “Weg” der allerdings nurnoch an seinen spärlichen und verblassten Punkten zu erahnen ist. So umgehen wir den letzten kleinen Rest der Schneid und suchen unseren Weg durch das traumhafte Elsental, was allerdings einen recht elenden Umweg bedeutet. Naja und irgenwann haben wir dann die spärlichen Markierungen verloren und sind mal wieder Querfeldein über Stock und Stein. Troz allem haben wir eine Punktlandung bei der Hochkienbergalm geschafft, war ja nicht das erste Dickciht;-) Da es schon Nachmittag ist und dunkle Wolken aufziehen ist die Hörndlwand menschenleer, und die seltene Chance lassen wir uns nicht entgehen. Nach einem gemütlichen Gipfelkaffe werden wir mit dem ersten Donnergrollen freundlich aufgefordert dem armen Hörndl seine verdiente Ruhe zu lassen. Pünktlich als das Gewiiter auf der anderen Seite des Hördnls losgeht verschwinden wir im sicheren Wald. Zurück gehts dann größtenteils über den Normalweg.