Alpine Gefahren

 

Alpine Gefahren

Als Bergwanderführer ist es für mich oberstes Gebot diese Gefahren soweit möglich zu minimieren und auszuschließen und für die Sicherheit und das Wohlergehen meiner Gäste zu sorgen.

Man unterscheidet zwei Arten der alpinen Gefahren, die subjektiven und die objektiven Gefahren. Subjektive Gefahren sind vom Menschen selbst verursachte Gefahren und objektive Gefahren werden von der Natur und dem natürlichem Umfeld dem Menschen ausgelöst.

Objektive Gefahren sind danach Naturereignisse, wie unter anderem:

Wetter (Sonne, Kälte, Nässe, Gewitter, Nebel, Sturm)
Stein- und Eisschlag
Lawinen
Zustand der Wege
Dunkelheit

Subjektive Gefahren sind demnach:

mangelhafte Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis)
geringes Können (kein/mangelhafter Ausbildungsstand, falsche Tourenplanung)
mangelnde körperliche Voraussetzungen (Kondition)
Ausrüstungsmängel (falsche, schlechte und/oder unzureichende Ausrüstung)
psychisches Fehlverhalten
bei Gruppen kann außerdem eine fatale Gruppendynamik auftreten